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Übersicht über alle Setup-Schalter zur Installation von Windows 95, Windows 98 (SE) und Windows Me

Eine Auflistung aller verwendbaren Setup-Schalter für Windows 95, Windows 98 und Windows Me, die bei der Installation von Windows 9x verwendet werden können.

Dazu darf das Setup am Beispiel von Windows 98 allerdings nicht direkt von der CD mit der Option "Windows 98 Setup von CD-ROM starten" gestartet werden. Man muss zunächst mit der Option "Computer mit CD-ROM-Unterstützung starten" in die MS-DOS Kommandozeile booten und dort dann z.B. "D:\setup.exe /parameter" ausführen.

Leider ist die Microsoft Knowledgebase für Windows 9x Systeme schon lange offline und man findet die entsprechenden Informationen nur noch, wenn man einen direkten Link hat und unter web.archive.org die Seite archiviert wurde.

Damit man nicht lange suchen muss, hier nun ebenfalls eine eingedeutschte Version von KB186111.

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Unbeaufsichtigte Windows XP Installationsroutine: Treiber und Updates in die Windows XP CD integrieren
Heute aus dem Bereich: noch nicht ganz verlorengegangenes Wissen!

Als Windows XP bzw. Windows 2000 noch aktuell waren, hat sich jeder sicher schon geärgert, dass beim Installieren von Windows 2000 oder XP der Festplatten Controller nicht direkt vom Betriebssystem erkannt wurde und man den Umweg über das Drücken der F6 Taste wählen musste. Darüber hinaus musste man anschließend alle Updates und Treiber einspielen, um wieder auf einem aktuellen Stand zu sein.

Dank des Features der "unbeaufschtigten Installation" (bzw. "unattended installation"), welches ab Windows 2000 und XP zur Verfügung steht, kann man den Ablauf der Installation auch komplett automatisieren und nach Installationsabschluß auch noch weitere Software installieren lassen.

Die „unbeaufsichtigte Windows XP Installationsroutine“ wird aus einer herkömmlichen Windows XP Professional CD-ROM erstellt. Der gesamte Inhalt der Windows XP CD-ROM wird dabei auf die Festplatte kopiert und von dort aus weiterbearbeitet. Da der Speicherplatz auf einem CD/DVD-Rohling beschränkt ist, werden unbenötigte Dateien und Verzeichnisse entfernt, um zusätzlichen Speicherplatz für weitere Anwendungssoftware zu schaffen. Die benötigten Updates, Treiber und Programme werden integriert und Windows XP mittels einer Antwortdatei "winnt.sif" angewiesen, eine unbeaufsichtigte Installation durchzuführen. Das fertige Ergebnis wird dann zu einer bootfähigen CD/DVD gebrannt, getestet und nach Abschluss der Projektarbeit produktiv eingesetzt.

Diese Anleitung geht noch einen Schritt weiter und bindet alle Treiber ein, die benötigt werden und in der normalen Windowsinstallation nicht vorhanden sind. Ansonsten müssten diese nach der Installation von Windows alle per Hand eingebunden werden. Dazu gehören die Chipsatztreiber, die Treiber für Soundkarte, Netzwerkkarte, HDD-Controllertreiber, USB 2.0 Controllertreiber, uvm...

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Windows 98 SE erfolgreich mit AMD Ryzen 5 1600 / 3600 CPU in VMware 12.x oder 16.x installieren

Update 07/2022: Es gibt jetzt ein Patch-Programm für "VMM.VXD".

Alte Betriebssysteme in einer virtuellen Maschine auf aktuellen Systemen zu installieren, gestaltet sich immer schwieriger.
Nach Erscheinen der neuen Ryzen CPUs von AMD wurde bekannt, dass diese einen VME-Bug aufweisen, der verhindert, dass z.B. Betriebssysteme wie Windows 9x sich in einer virtuellen Maschine (VM) wie VMware Player, VMware Workstation Pro oder VirtualBox nicht mehr fehlerfrei betreiben lassen, siehe hierzu auch "VME Broken on AMD Ryzen".

Zwar soll dieser Bug über das AGESA Firmware/Bios Update behoben worden sein, allerdings gilt das wohl erst aber der Ryzen 3000er Serie und auch nur für Betriebssysteme in virtuellen Maschinen ab Windows XP.

Windows 9x Systeme, die in einer VM mit Ryzen CPUs der 1000 / 2000 / 3000 Generation betrieben werden, bekommen leider eine Fehlerbehebung während der Installation. Folgender Beitrag stellt die aktuellen Lösungsmöglichkeiten vor, wie es mit Ryzen Prozessoren dennoch funktioniert und Windows 98 SE erfolgreich in VMware betrieben werden kann.

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Commander Keen mit Gameport Adapter und GamePad von Gravis auf dem Smartphone spielen
Bild: pckf.com/

Mit dem Open Source Necroware Gameport-Adapter kann man alte Gameport Joysticks und Gamepads nicht nur auf dem PC zu einem "zweiten Leben" verhelfen, sondern auch auf einem Handy oder Tablet damit spielen.

Wie hier auf der Webseite wahrscheinlch unschwer zu erkennen ist, hat "Commander Keen" einen besonderen Stellenwert eingenommen. Mit diesem Spiel sind viele unbeschwerte Stunden in Kindheitstagen verbunden, weshalb diese Serie auch heute immer mal wieder zum Spielen einlädt.

In diesem Fall spielen wir also Commander Keen IV - Secret of the Oracle auf einem Android Smartphone unter Zuhilfenahme der App (bzw. Open Source Ports) "Commander Genius" und einem alten Gravis Gamepad.

Die Kombination Commander Keen IV + Gravis Gamepad bietet sich deshalb so gut an, da Anfang der 1990er Jahre das Gamepad explizipt mit diesem Spieletitel vermarket wurde und auch direkt auf der Verpackung des Gravis Gamepads damit geworben wurde. In diesem Test wird allerdings gleich der Nachfolger der originalen Gravis Gamepad, das "Gravis GamePad Pro" benutzt.

(Das Handling mit nur einer Hand war bei der Aufnahme leider etwas schwierig, aber es geht ja darum zu zeigen, dass es funktioniert. Der Gameport Adapter ist hierbei in ein einem LEGO-Gehäuse untergebracht.)

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Office 95 / 97 Update(!) Version direkt mit selbst erstellten CD-Key installieren - auch unter Windows 10 & 11

Microsoft hat Office 95 für Windows 95 im Sommer 1995 veröffentlicht und es funktioniert dank der hervorragenden Abwärtskompatibilität von Windows sogar noch ohne Probleme unter Windows 10 und 11.

Office 95 und Office 97 Office 97 gab es als Vollversion und als Update-Version. Möchte man Office 95 Update oder Office 97 Update von CD installieren, prüft die Installationsroutine, ob bereits ein älteres Office Produkt installiert ist, das den Anwender zum Update berechtigt. Findet der Installer kein älteres Produkt wie z.B. Word, Excel oder Office 4.x kann Office 95/97 Update nicht installiert werden und der Installer wird beendet.

Falls man aus Retro-Testzwecken gerade keinen CD-Key und/oder nur die Update-Version zur Hand hat, wird in dieser Anleitung gezeigt, wie die Generierung des CD-Keys funktioniert und wie man das Office 95 oder 97 Update ohne vorherigen Nachweis installieren kann...

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Bild: giphy.com

Der Commodore 64 (C64) kam 1982 zu einer Zeit auf den Markt, als der Personal Computer noch in den Kinderschuhen steckte.
Tatsächlich war es damals ein ziemliches Privileg, einen Computer zu Hause zu haben. Die Erleichterung des Zugangs zur Computern gilt dabei als das größte Vermächtnis des C64. In den 1970er Jahren durchlief die Computertechnologie einen stürmischen Wandel, als sie nicht mehr in erster Linie Geschäftskunden bediente, sondern Produkte für Privatanwender entwickelte. Videospiele und Personal Computer kamen etwa zur gleichen Zeit auf den Markt und boten den Endanwendern neue Möglichkeiten mit der Technologie zu interagieren. Aber Commodore veränderte alles und sein Kultprodukt, der Commodore 64, war aus unzähligen Gründen besonders. Hier sind 10 Gründe warum der C64 so besonders war.

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Video: Installation des inoffiziellen Windows 98 SE Service Pack 3

Dieses Video zeigt die Installation der deutschen(!) Version des inoffiziellen Windows 98 SE Service Pack 3.

Der Download des Service Pack 3 ist sogar direkt von Windows 98 aus möglich (sofern eine Internetverbindung besteht), da www.creopard.de/win98sp/ sogar noch vom integrierten Internet Explorer 5 aus problemlos aufgerufen werden kann.

Die englische Version steht oft in der Kritik, da sie als zu aufgebläht empfunden wird und verschiedene Systeme nach dessen Installation nicht mehr korrekt funktionieren oder komplett unbenutzbar werden. Dieses Verhalten wird verständlicherweise von vielen Anwendern automatisch auf die deutsche Version übertragen. Da sich die deutsche Version des Service Pack 3 (ca. 40 MB) allerdings signifikant von der englischen Version (ca. 120 MB) unterscheidet, soll dieses Video demonstrieren, wie man sein Windows 98 SE problemlos aktualisiert und erweitert.

Die seit 2004 gepflegten inoffiziellen Service Packs für Windows 98 SE werden sicherlich nicht frei von Fehlern sein. Wer es nicht benötigt, ist nicht gezwungen, es einzusetzen. Es ist "nur" eine Patchsammlung von Enthusiasten für Enthusiasten...

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Universelle USB (NUSB) Gerätetreiber v3.7 für Windows 98 SE

Neue Version der universellen USB-Treiber (NUSB) v3.7 für Windows 98 SE veröffentlicht. Bisher war diese neue Version nur als separate Installationsoption des Windows 98 SE Service Pack 3.1 verfügbar. 
Da uns dazu keine neuen Probleme gemeldet wurden und sie daher als "stabil" betrachtet werden kann, wird sie nun auch als eigenständiges Installationspaket angeboten.

Windows 98 (SE) benötigt normalerweise für jeden USB-Massenspeicher (USB-Stick, Festplatte, Ipod, etc) einen eigenen Herstellertreiber.

Dieses Paket liefert einen "universellen USB Treiber", der fast alle Geräte standardmäßig unterstützt, falls es sich bei der USB-Hardware um einen Massenspeicher handelt oder diesen Modus unterstützt. Somit ist es unter Umständen möglich, auch neuere USB-Hardware noch unter Windows 98 SE zu verwenden.

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Egal ob man einen echten Retro-PC oder eine virtuelle Maschine (VM) mit einer alten Version von Windows aufsetzen möchte, oft stellt sich die Frage - welche Version nehme ich?
Viele Enthusiasten bevorzugen für ältere (Spiel-) Systeme gerne das schlankere Windows 95, da sie AGP, USB und den ganzen "neueren Schnickschnack" nicht benötigen...

Somit soll es in diesem Beitrag um die Vorzüge und Fallstricke der verschiedenen Versionen von Windows 95 gehen.

Welche Version von Windows 95 nimmt man am besten und wie installiert man sie auch auf etwas schnellerer Hardware als einen 486er.

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Im Lauf der Zeit haben sich vielleicht einige ältere Joysticks mit Gameport-Anschluss (15-Pin) oder Game Pads angesammelt, die man vielleicht auch unter Windows 10/11 weiterbenutzen möchte.

Leider besitzen moderne PC-Systeme überhaupt keinen Gameport Anschluss mehr, um einen Gameport Joystick direkt anzuschließen. Darüber hinaus werden Gameports ab Windows Vista nicht mehr unterstützt, sondern nur noch Joysticks mit USB-Anschluss.

Es gibt jedoch diverse Adapter, um die alten Gameport Adapter für USB-Anschlüsse kompatibel zu machen, wie z.B. den "Rockfire RM-203" oder auch die neue Open Source Lösung: "der Necroware GamePort Adapter".

Diese beiden unterschiedlichen Adapter haben wir uns in Verbindung mit einem alten "Microsoft Sidewinder 3D Pro" und einem "Gravis GamePad" unter Windows 10 & Windows 11 näher angesehen...

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Der Ultimate 64 ist ein toller Ersatz, wenn man seinen echten C64 schonen möchte.

Was ist ein "Ultimate 64"?

In erster Linie ein vollwertiger C64 auf FPGA-Basis:
(Auszug)

  • Reimplementierung eines kompletten C64
  • Hardware-FPGA-Implementierung aller C64 Ports und der elektronischen Architektur
  • Nahezu 100%ige Kompatibilität mit Standard-C64s
  • Aktualisierbare Firmware
  • Volle Unterstützung für alle Standard C64 Peripheriegeräte
  • SID 6581 und 8580 werden voll unterstützt
  • Standard RGB-Videoausgänge DIN und HDMI
  • Volle PAL-und NTSC Unterstützung, Luma- und Chroma-Signale getrennt
  • Standard C64/128 User Port verfügbar über on-board Stiftleiste
  • 1x Ethernet 100Mbps Anschluß
  • 3x USB 3.0 Anschlüsse (2x extern, 1x intern)
  • Reset/Menü-Tasten

Anbei ein Sammelsurium an Informationen für den Ultimate 64:

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Bild: giphy.com

Da sich Windows 95 in Retrokreisen (neben Windows 98 SE) größter Beliebtheit erfreut, gibt es ab nun ebenfalls ein Service Pack für deutsche Windows 95 Versionen ab "Windows 95 B" (ab 4.00.1111).

Warum Windows 95 B?

Diese Version erhielt die umfassendsten Änderungen (FAT32, UDMA, AGP & USB nachrüstbar) seit dem Start des ursprünglichen Windows 95.

Bisher gab es für die deutsche Version nur eine lose Sammlung von Windows 95 B Updates.
Diese Updates wurden nun mit weiteren Patches und Tools in einem kompletten inoffiziellen OSR2 Service Pack zusammengefasst, die sich bei der Installation wie immer auswählen lassen.

Dieses inoffizielle OSR2 Service Pack bitte nicht verwechseln mit dem "Service Pack für Windows 95 von 1996" mit dem sich die Windows 95 Kaufversionen auf Windows 95a aktualisieren ließen.

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Auch für Windows 95 existiert ein Weg, auf SMB1-Freigaben im lokalen Netzwerk (z.B. NAS) zuzugreifen.

Somit gibt es neben dem bereits behandeltem WebDAV für Windows 95 & 98 eine weitere Möglichkeit für Windows 95. Die Konfiguration dabei ist ähnlich wie bei dem vorgestellten Lösungsweg für Windows 98 SE.

Ausschlaggebend ist hier jedoch die Aktivierung von "NTLMv2" um auf die SMB1 Freigaben im Netzwerk zuzugreifen. Standardmäßig sind Windows 95/98/ME/2000/XP nur mit NTLMv1 konfiguriert.

Generell gibt es 2 Einrichtungsmöglichkeiten für den Zugriff auf SMB1 Freigaben eines NAS unter Windows 95B:
Die erste Möglichkeit setzt mindestens den Internet Explorer 4 voraus, die zweite Möglichkeit beschränkt sich auf das Ersetzen von 2 Dateien.

Viele Retro-Fans installieren sich Windows 95B auch deshalb, da es noch ohne den zusätzlichen Ballast des Internet Explorer 4 auskommt.
Für den schreibenden Zugriff auf das NAS ist allerdings der Internet Explorer 4 (oder höher) notwendig (siehe Hinweis am Ende der Anleitung). Daher wird in diesem Fall empfohlen, zumindest den Internet Explorer 5.5 SP2 für Windows 95B zu installieren.

Es werden nachfolgende beide Wege ("A" mit und "B" ohne IE) beschrieben.

A) Mit Internet Explorer von Windows 95 auf Synology NAS im Netzwerk zugreifen (lesender und schreibender Zugriff)
  1. TCP/IP Protokoll und "Client für Microsoft Netzwerke" einrichten
  2. Auf dem Windows 95 PC und dem NAS die gleiche Kombination von Benutzer und Passwort einrichten.
  3. Synology NAS Freigaben mit "SMB1" erlauben
  4. Installation des "Internet Explorer 5.5 SP2"
  5. Installation des "WinSock2 Updates" oder MSDUN1.3/MSDUN1.4
  6. Installation des "Active Directory Update" (DS Client) mit NTLMv2 Unterstützung
  7. Setzen des Registry Schlüssels "LMCompatibility"
  8. Netzlaufwerk verbinden oder Verknüpfung auf dem Desktop erstellen
B) Ohne Internet Explorer von Windows 95 auf Synology NAS im Netzwerk zugreifen (nur lesender Zugriff)
  1. TCP/IP Protokoll und "Client für Microsoft Netzwerke" einrichten
  2. Synology NAS Freigaben mit "SMB1" erlauben
  3. Installation des "WinSock2 Updates" oder MSDUN1.3/MSDUN1.4
  4. Ersetzen der Dateien "vredir.vxd" und "vnetsup.vxd" (NTLMv2 Versionen)
  5. Setzen des Registry Schlüssels "LMCompatibility"
  6. Netzlaufwerk verbinden oder Verknüpfung auf dem Desktop erstellen

 Dabei sind folgende Schritte notwendig:

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Wofür ist dieser Fix gedacht?

Der Microsoft SideWinder 3D Pro Treiber (SW3DPRO.VXD, Version 3.00.00), im SideWinder Softwarepaket Version 3.02 (SideWinder 3.02 Joystick Treiber.exe) enthält Timing-Routinen, die maschinenabhängig sind. Während der Treiber auf Rechnern mit einer Front Side Bus Geschwindigkeit (FSB) von 66 MHz (oder weniger) korrekt funktioniert, macht dieser auf Systemen mit einer Front Side Bus Geschwindigkeit von 100 MHz (oder mehr) Probleme.
Microsoft hat eine gepatchte Version des Treibers veröffentlicht, aber diese gepatchte Version löste das Problem für viele Win9x-Benutzer nicht.

Ein User aus dem VOGONS.ORG-Forum hat daher diesen ursprünglichen Treiber gepatcht und dahingehend modifiziert, so dass er auch auf schnelleren PC-Systemen funktioniert.

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Neben der bereits behandelten Möglichkeit im heimischen Netzwerk über SMB1 auf ein vorhandenes NAS zuzugreifen, gibt es aber auch einen weiteren und vielleicht einfacheren Weg:

WebDAV! Unter Windows auch "Webordner" genannt.

Vorteil:
Die Einrichtung mit WebDAV ist wesentlich einfacher als mit SMB1 und funktioniert neben Windows 98 auch hervorragend mit Windows 95.

Nachteil:
Die Geschwindigkeit mit dem NAS ist bei dieser Lösung nicht ganz so schnell wie mit SMB1 Freigaben, was bei reinem Datenaustausch aber meist zu vernachlässigen ist.

Zur Einrichtung sind nur einige Schritte notwendig.

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Der Blogeintrag https://www.creopard.de/2020/08/Häufige-Fehler-bei-Installation-von-Windows-95-OSR-2.x-mit-Bootdiskette-auch-in-einer-virtuellen-Maschine-VM.htm beschreibt die Möglichkeit, das 350 Mhz bzw. 2,1 Ghz CPU Limit bei der Installation von Windows 95 zu beheben.

Es gibt aber auch die Möglichkeit, diesen Bugfix direkt in die Windows 95 Installations-CD zu integrieren, so dass bei der Installation gleich die neueren Versionen der entsprechenden Dateien mit der jeweiligen Fehlerkorrektur installliert werden.

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Das Windows 98 SE Service Pack hat mit der neuen finalen Version 3.1 einen weiteren Meilenstein erreicht.
Diese neue Version hat seit der letzten Beta-Version vom Oktober 2019 weitere Features und Verbesserungen erfahren.

Die Hauptverbesserungen von Version 3.1 sind unter anderem:

  • Update windowsspezifischer Dateien auf die jeweils neueste Version
  • deutsche Versionen von FDISK.EXE und FORMAT.COM
  • Unterstützung von Festplatten > 137 GB
  • stabilem Betrieb von Windows 98 mit mehr als 512 MB RAM ("PATCHMEM" von rloew)
  • neuem Scandisk, Defrag, Fdisk und Format
  • Betrieb im Netzwerk zusammen mit z.B. Windows 7 (DSClient.exe)
  • Spiele wie "Spider Solitär", "Pinball: Space Cadet" und "Reversi"
  • Netzwerk-Aktivitätsmonitor im Systray
  • NTFS Partitionen lesen/schreiben
  • Übernahme einiger Verbesserungen von Windows ME (z.B Defrag, Regedit, SYSDM.CPL)
  • uvm.

Feedback und auch Änderungswünsche sind gerne willkommen!
Download wie immer hier und auch das Changelog kann sich sehen lassen:

komplettes Changelog Version 3.x

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Ältere 386/486 Mainboards bis 1994 erkennen im BIOS zwar vermeintlich mehr als 504 MB, aber letztendlich lässt sich eine Festplatte unter MS-DOS oder Windows 95/98 trotzdem nur mit maximal 504 MB ansprechen und partitionieren.

Dieses BIOS Limit ergibt sich rechnerisch aus (512 Byte x 1024 Zylindern x 16 Köpfen x 63 Sektoren = 528.482.304 Byte = 504 MB).

Um trotzdem mehr als dieses Limit nutzen zu können, gibt es diverse Lösungsmöglichkeiten mit Vor- und Nachteilen:

  1. Lösung: XT-IDE Boot-ROM
  2. Lösung: zusätzliche Controller-Karte
  3. Lösung: Disk-Manager Softwareprodukte, sogenannte DDO ("Dynamic Drive Overlay") Software, wie z.B. "Ontrack Disk Manager 9.57" oder "EZ-Drive 9.06w".

Da die ersten beiden Lösungsmöglichkeiten zusätzliche Hardware erforden, fokussieren wir hier uns auf den dritten Weg mit "DDO".

Dynamic Drive Overlay Software bettet sich im Prinzip im Bootsektor einer Festplatte ein und fungiert damit als BIOS-Erweiterung. Das kostet zwar etwas IDE-Performance, aber wenn man davon absieht, dass heutzutage eher CompactFlash oder SD-Karten statt echter Festplatten zum Einsatz kommen, schlagen die Vorteile diesen einen Nachteil.

Dank FAT32 Unterstüzung kann die Kapazität von CF- oder SD-Karten komplett ausgeschöpft werden und das Beste daran: ...

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Nach dem Erfolg der deutschen Windows 98 SE Bootdiskette legen wir hier noch mit einer deutschen MS-DOS 6.22 Bootdiskette nach.

Diese Bootdiskette stellt neben einem Bootmenü für XMS und EMS Speicherkonfigurationen und möglichst viel freiem konventionellem Speicher auch ein Beispiel für ein kleines Netzwerk bzw. einen FTP-Server auf dem Retro-PC (z.B. einen 486DX2-66) bereit, um den Datenaustausch zu erleichtern.

Das Projekt mTCP macht das Netzwerk-Setup relativ einfach:
Hat man einen Router wie die FritzBox im Netz, holt sich der PC automatisch eine IP-Adresse und der FTP-Server ist damit erreichbar. Nur den dazu notwendigen "DOS Packet Driver" für die Netzwerkkarte muss man sich vom Netzwerkkartenhersteller noch besorgen. (Im Downloadpaket liegt aktuell nur ein Packetdriver für eine 3Com 3C509B ISA Netzwerkkarte bei.)

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Windows 98 (SE) wird heutzutage eigentlich nur noch für Retro-Spiele verwendet.
Oft ist man daher gezwungen, Windows 98 (SE) auf verschiedensten Systemen und Umgebungen (neu) zu installieren. Spätestens hier kommt dann schnell der Wunsch auf:

  1. den Installationsprozess zu automatisieren
  2. wichtige Systemupdates gleich auf der Installations-CD zu integrieren, so dass diese gleich während der Installation mitinstalliert werden

Beide Punkte werden hier beschrieben, so dass eine Windows 98 (SE) Neuinstallation tatsächlich eine wahre Freude sein kann.

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Die meisten im Internet verfügbaren Bootdisketten für Windows 98 SE sind veraltet, nicht als echtes Diskettenimage oder nur in englischer Sprache verfügbar.

Diesen Umstand wollen wir hier nun endgültig beheben und bieten eine echte Bootdiskette für Windows 98 SE an.
Die damals von winfuture.de zur Verfügung gestellte englische(!) Windows 98 SE Bootdiskette wurde dabei als Ausgangsbasis benutzt und verbessert.

  • HIMEM.SYS durch XMGR.SYS ersetzt, um einen schnelleren Bootvorgang und Unterstützung für mehr als 512MB RAM zu ermöglichen
  • FDISK.EXE + FORMAT.COM in neuer Version für Festplatten > 64 GB

Die Autoexec.bat und Config.sys ist dabei wie folgt aufgebaut:

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Der Windows 10 Defender bietet einen netten Grundschutz vor Viren aller Art, aber wie jeder Virenscanner kostet er Performance oder wird von IT-Sicherheitsexperten häufig kritisiert und als "Schlangenöl" bezeichnet.

Man bekommt auch den Eindruck, dass mit jeder neuen Windows 10 Version es komplizierter wird, den hauseigenen Windows 10 Defender dauerhaft zu deaktivieren.

Dieser Beitrag ist wieder eine Art Gedächtnisstütze, da früher zur Deaktivierung ein simpler Eintrag in die Registry reichte. Heutzutage reaktiviert sich der Defender (aktuell Windows 10 Version 20H2) nach kurzer Zeit wieder von selbst, wenn man vergisst eine der unten genannten Optionen ebenfalls auszuschalten.

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Es gibt viele Gründe, vom ursprünglichen Windows 95 auf Windows 95 B oder Windows 95 C zu wechseln. Neben der FAT32 und UDMA-Unterstützung erhält man auch USB und AGP-Unterstützung, sowie MS-DOS 7.1 als Unterbau.

Die offizielle Haltung war immer, dass ein einfaches Upgrade auf eine höhere OEM-Version von Windows 95 mit beibehalten aller Benutzereinstellungen nicht möglich sei. OEM-Versionen wurden damals an PC-Hersteller ausgegeben, um Windows 95 gleich vorinstalliert mit einem neuen PC auszuliefern. Offiziell kaufen konnte man als Endkunde solche Versionen nicht, da die Installations-CD nur den neuen PCs beilag.

Dass in Upgrade innerhlab von Windows 95 auf eine höhere Windows 95 Version doch geht, wurde hier einmal nachgestellt und getestet.

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Möchte man statt Windows 98 lieber ein etwas schlankeres Windows 95 auf seinem Retro-PC oder einer virtuellen Maschine wie VMware oder VirtualBox installieren, gibt es verschiedene Hürden, die man nach über 25 Jahren seit erscheinen von Windows 95 leicht vergessen bzw. übersehen hat oder womöglich neu hinzugekommen sind.

Die meisten Empfehlungen gehen dahin, dass man statt der Windows 95 Erstausgabe oder Windows 95 "A" lieber gleich ein sogenanntes (OSR) OEM Service Release 2.x (Windows 95 "B" oder Windows 95 "C") installiert:

Der Einsatz von Windows 95 "B" / "C" hat gleich mehrere Vorteile:

  • FAT32 statt FAT16 für die Festplattenformatierung
  • USB-Unterstützung ist gleich mit dabei
  • UDMA, AGP und volle MMX-Unterstützung
  • Windows 95 "A" soll nicht ordentlich mit VMware funktionieren (Soundtreiber- und Anzeigeprobleme beim Ändern der Fenstergröße)
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Dieser Artikel ist eher eine Gedächtnisstützte, da unter Windows 10 standardmäßig kein Wake on LAN ("WOL") möglich ist. In den Energieoptionen ist immer die Option "Schnellstart aktivieren" gesetzt. Somit wechselt Windows 10 nie in den Ruhemodus, der für das Auswecken mit WOL notwendig ist.

Neben dieser Option muss für erfolgreiches Wake on LAN:

  1. WOL im BIOS/UEFI aktiviert werden
  2. "Magic Packet" im Treiber der Netzwerkkarte ggf. aktiviert werden
  3. Windows 10 Schnellstart deaktivieren
  4. LAN-Verbindung (mit WLAN-verbundene Geräten können nicht mit WOL aufgeweckt werden)
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