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Upgrade von Windows 95 auf Windows 95 B ist doch möglich

Zuletzt geändert: 17.09.2020-  Tags: Windows 95, Upgrade, Windows 95 B, FAT32
windows95_rechts.gif

Es gibt viele Gründe, vom ursprünglichen Windows 95 auf Windows 95 B oder Windows 95 C zu wechseln. Neben der FAT32 und UDMA-Unterstützung erhält man auch USB und AGP-Unterstützung, sowie MS-DOS 7.1 als Unterbau.

Die offizielle Haltung war immer, dass ein einfaches Upgrade auf eine höhere OEM-Version von Windows 95 mit beibehalten aller Benutzereinstellungen nicht möglich sei. OEM-Versionen wurden damals an PC-Hersteller ausgegeben, um Windows 95 gleich vorinstalliert mit einem neuen PC auszuliefern. Offiziell kaufen konnte man als Endkunde solche Versionen nicht, da die Installations-CD nur den neuen PCs beilag.

Dass in Upgrade innerhlab von Windows 95 auf eine höhere Windows 95 Version doch geht, wurde hier einmal nachgestellt und getestet.


Upgrade des Betriebssystems

Das Upgrade gestaltet sich denkbar einfach, wenn man folgenden Kniff verwendet während der Installation verwendet:

Ausgangslage ist ein gewöhnliches Windows 95 System, was an der Seriennummer erkennbar ist. (Vom ursprünglichen Windows 95 gab es kein OEM-Release.)

win95a

Zuerst legt man innerhalb von Windows 95 die CD-ROM von Windows 95 B oder C ein und startet die "setup.exe".
(Alternativ kommt einem auch gleich der Autorun entgegen und möchte Windows 95 aktualisieren.)

Folgende Schitte sind nun wichtig:

  • An dem Punkt, an dem man die Lizenzbedingungen bestätigen soll, muss man unbedingt anhalten und noch nich auf "Ja" klicken!
  • Jetzt kann man mit der Tastenkombination STRG+ESC das Startmenü aktivieren
  • Man klickt nun auf "Ausführen" und trägt in dann "notepad" ein und bestätigt die Eingabe mit "Ok".

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Klickt man jetzt schon auf "Ja", erhält man folgenden Fehler und das Upfrad ist nicht möglich!

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Hat man den Editor bzw. "notepad" erfolgreich gestartet geht es weiter:

  • Im Editor klickt man nun auf Datei, dann Öffnen und navigiert sich zum Verzeichnis "WININST0.400" durch.
  • Hier klickt man die Datei "setuppp.inf" an und dann auf "Öffnen".

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  • Hier gibt es eine Zeile mit der Überschrift [data]
  • direkt darunter trägt man nun OEMUP=1 ein.
  • Wichtig: Dabei auf Großbuchstaben achten!
  • Die Datei anschließend sichern und den Editor schließen.

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  • Um die Installation fortzusetzen, wechselt man zum Windows 95 Setup zurück, indem man die Tastenkombination ALT+TAB drückt.
  • Die Installation wird nun anstandslos fortgesetzt und als Ergebnis erhält man nun eine Aktualisierung von Windows 95 auf Windows 95B.

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 Hier sieht man sehr schön, dass das Upgrade auf "Windows 4.0.00.950 B" geklappt hat und die Seriennummer entsprechend auch ein "OEM" erhalten hat.

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Konvertierung von FAT16 auf FAT32

Das FAT (File Allocation Table)-Dateisystem ist auf größere Sektoren beschränkt als das FAT32-Dateisystem, was zu Platzverschwendung führt. Die andere Einschränkung besteht darin, dass die Festplattenpartitionen 2,2 GB nicht überschreiten dürfen. FAT32 hebt diese Beschränkungen auf und kann den Festplattenspeicher um bis zu 30% vergrößern.

Ein Dienstprogramm namens CVT.EXE, das ursprünglich mit der Windows 95B-Betaversion, allerdings mit der endgültigen Version von Windows 95 ausgeliefert wurde, konvertiert FAT16 in FAT32 (nicht FAT32 in FAT16). Unter Windows 98 steht dieses Programm ebenfalls zur Verfügung. Zur Benutzung kopieren Sie die CVT.EXE auf eine Diskette und beenden Sie Windows.
Klicken Sie auf "Start > Herunterfahren > Computer im MS-DOS-Modus neu starten".

Benutzung: CVT d: </[N]>

d Laufwerk das Konvertiert werden soll
/[N] Legt die neue Clustergröße in Sektoren fest

also z.B.:

cvt c:

Die Benutzung erfolgt auf eigenes Risiko.

Leider hat die Konvertierung hier im Testsystem nicht funktioniert und endete stattdessen in dem Fehler

"run-time error r6003- integer divide by 0"

runtime_error_r6003

Das System blieb dabei auf FAT16 und war trotzdem noch weiter verwendbar. Ob der Fehler an einer zu schnellen CPU liegt, konnte leider nicht festgestellt werden.

Eine Drittsoftware wie z.B. Partition Magic könnte FAT16 auch direkt in FAT32 umwandeln.




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