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Windows 95, 98, MS-DOS, C64, Retro PCs, Tipps & Tricks

Zuletzt aktualisiert: 19.08.2024

Doom Multiplayer im IPX-Netzwerk unter DOS und Windows 95 & 98
Doom 1+2 Promo Hintergrund, bethesda.net

DOOM im Multiplayer ist kein Spiel, sondern vielmehr eine Gruppentherapie mit Schrotflinten. Nicht umsonst hat DOOM den Begriff "Deathmatch" geprägt. Und je mehr an so einer "Gruppensitzung" teilnehmen, desto besser.

Leider unterstützen das originale DOOM (1993) und DOOM 2 (1994) als Netzwerkschnittstelle jeweils nur das veraltete IPX-Protokoll und nicht das mittlerweile übliche TCP/IP-Protokoll. Das war seiner Zeit geschuldet, da es eher für Multiplayersession über das lokale Netzwerk (LAN mit bis zu 4 Spieler), Nullmodem-Kabel oder Modem (jeweils nur 2 Spieler) ausgelegt war und nicht für Deathmatches über ein globales Internet. Mit IPX lief DOOM dagegen von Anfang an in bereits vorhandenen Netzwerken von Schulen, Büros oder Universitäten.

Erst 1995 folgten Freeware-Programme wie "iDoom" bzw. "iFrag", die Multiplayerpartien über TCP/IP ermöglichten. Dabei musste ein Spieler als Server fungieren und konnte bis zu 3 Clients hosten.

Mittlerweile gibt es ja genug Umsetzungen, um DOOM und DOOM 2 direkt unter Windows oder über die "Steam-Plattform" im Internet in 4K-Auflösung mit bis zu 16 Teilnehmern zu spielen.
Aus der Retroperspektive ist so eine moderne Version natürlich langweilig und richtet sich eher an den "Casual Gamer", der sich nicht mit alten PC-Systemen beschäftigt.

Wer es "richtig" machen will oder kein "Steam" nutzen möchte, weil er DOOM nicht (nochmal) kaufen möchte oder die Shareware-Version einsetzt, findet hier verschiedene Lösungsansätze.


In eigener Sache: Mastodon als Kommentarsystem für das eigene Blog
Tierisch schönes Paar, nicht?

Etwas Wunderbares ist passiert!

Ich wollte schon immer eine Kommentarfunktion für die Blogbeiträge haben, da Feedback immer gerne willkommen ist. Mit etwas Javascript ist es mittlerweile problemlos möglich, jede Webseite und jedes Blog mit Kommentaren auszustatten, die direkt über Mastodon geteilt wurden.

Ab sofort gibt es also für alle Blogbeiträge, die auf creopard.de erschienen sind, die Möglichkeit direkt über Mastodon zu kommentieren.

Mastodon - Bahn frei für das Fediverse!

Wenn man Glück hat, beinhaltet das eigene Blog-CMS bereits eine Kommentarfunktion. Allerdings will man keinem Besucher zumuten, dass er sich extra hier erst registrieren und ein Captcha lösen muss, um einen Kommentar abzugeben - das wäre viel zu umständlich! Außerdem gibt es oft keine Kommentarfunktionen für Blogs, die auf Static-Website-Generatoren wie "Hugo" oder "Jekyll" aufbauen.

Ich war auch nie ein großer Fan von "Twitter" und seit der Umbenennung in "X" ist es nicht mal mehr möglich gewisse Posts zu lesen, es sei denn man loggt sich dafür extra ein. Twitter/X ist eine zentralisierte Social-Media-Plattform, die einem privaten Unternehmen gehört und auf deren Servern sämtliche Nutzerdaten gespeichert werden. Im Gegensatz dazu ist Mastodon eine dezentrale Plattform innerhalb des Fediverse, die es ermöglicht, Nutzerdaten auf verteilte Server zu speichern, was die Privatsphäre verbessert und vielfältige Communities fördert.

Mastodon steht dabei Twitter im Teilen von Texten, Bildern und anderen Medien in nichts nach.


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