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Retro Tipps & Tricks


Upgrade von Windows 95 auf Windows 95 B ist doch möglich

Es gibt viele Gründe, vom ursprünglichen Windows 95 auf Windows 95 B oder Windows 95 C zu wechseln. Neben der FAT32 und UDMA-Unterstützung erhält man auch USB und AGP-Unterstützung, sowie MS-DOS 7.1 als Unterbau.

Die offizielle Haltung war immer, dass ein einfaches Upgrade auf eine höhere OEM-Version von Windows 95 mit beibehalten aller Benutzereinstellungen nicht möglich sei. OEM-Versionen wurden damals an PC-Hersteller ausgegeben, um Windows 95 gleich vorinstalliert mit einem neuen PC auszuliefern. Offiziell kaufen konnte man als Endkunde solche Versionen nicht, da die Installations-CD nur den neuen PCs beilag.

Dass in Upgrade innerhlab von Windows 95 auf eine höhere Windows 95 Version doch geht, wurde hier einmal nachgestellt und getestet.

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Häufige Fehler bei Installation von Windows 95 (OSR 2.x) mit Bootdiskette - auch in einer virtuellen Maschine (VM)

Möchte man statt Windows 98 lieber ein etwas schlankeres Windows 95 auf seinem Retro-PC oder einer virtuellen Maschine wie VMware oder VirtualBox installieren, gibt es verschiedene Hürden, die man nach über 25 Jahren seit erscheinen von Windows 95 leicht vergessen bzw. übersehen hat oder womöglich neu hinzugekommen sind.

Die meisten Empfehlungen gehen dahin, dass man statt der Windows 95 Erstausgabe oder Windows 95 "A" lieber gleich ein sogenanntes (OSR) OEM Service Release 2.x (Windows 95 "B" oder Windows 95 "C") installiert:

Der Einsatz von Windows 95 "B" / "C" hat gleich mehrere Vorteile:

  • FAT32 statt FAT16 für die Festplattenformatierung
  • USB-Unterstützung ist gleich mit dabei
  • UDMA, AGP und volle MMX-Unterstützung
  • Windows 95 "A" soll nicht ordentlich mit VMware funktionieren (Soundtreiber- und Anzeigeprobleme beim Ändern der Fenstergröße)
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Wake on LAN (WOL) unter Windows 10 aktivieren

Dieser Artikel ist eher eine Gedächtnisstützte, da unter Windows 10 standardmäßig kein Wake on LAN ("WOL") möglich ist. In den Energieoptionen ist immer die Option "Schnellstart aktivieren" gesetzt. Somit wechselt Windows 10 nie in den Ruhemodus, der für das Auswecken mit WOL notwendig ist.

Neben dieser Option muss für erfolgreiches Wake on LAN:

  1. WOL im BIOS/UEFI aktiviert werden
  2. "Magic Packet" im Treiber der Netzwerkkarte ggf. aktiviert werden
  3. Windows 10 Schnellstart deaktivieren
  4. LAN-Verbindung (mit WLAN-verbundene Geräten können nicht mit WOL aufgeweckt werden)
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Der Bootprozess mit Windows 9x erklärt bzw. wo sich Malware einnisten kann

Der Startprozess von Windows 9x Systemen lässt sich in 6 Phasen einteilen:

  1. Phase der Stromversorgung
  2. BIOS-Phase
    • BIOS-POST
    • BIOS-PnP
    • BIOS-Boot-Geräte
  3. Betriebssystem unabhängige Boot-Phase
    • Master Boot Record
  4. Betriebssystem Real-Modus-Phase
    • Partition Boot Record
    • IO.SYS
    • WinBoot.ini und MSDOS.sys
    • Config.sys
    • Command.com und AutoExec.bat
    • ScanDisk.ini (Win95 OSR2 bis Win98SE)
    • WinStart.bat
  5. Windows-Phase
    • HKEY_LOCAL_MACHINE
    • WinInit.ini
    • System.ini
    • Win.ini
    • AllUsers Autostart
  6. Windows Login
    • HKEY_CURRENT_USER
    • Autostart Gruppe
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Windows 98 mit Internet Explorer 6 reagiert langsam bis gar nicht mehr

Nach Erscheinen des Internet Explorer 6 gab es im Zusammenhang mit Windows 98 / ME einen nachgewiesenen Fehler, der dazu führte, dass der Windows Explorer bei gewissen Dateioperationen nicht mehr reagierte oder das System danach sehr träge reagiert.
Microsoft wurde das Problem in der Vergangenheit oft gemeldet, aber es schien trotz dessen Reproduzierbarkeit keine offizielle Behebung des Fehlers.
(Offiziell wurde das Problem erst ab Windows XP behoben.)

Typischerweise beginnt das Problem nach einer Dateioperation mit vielen Dateien:

  • Löschungen (über Rechtsklick-Menü oder Entf-Taste)
  • Löschungen aus dem Papierkorb
  • Löschungen unter Umgehung des Papierkorbs durch Gedrückthalten der Umschalt-Taste
  • Datei- oder Ordner-Verschiebungen
  • Datei- oder Ordner-Umbenennungen (über Rechtsklick-Menü oder F2-Taste)
  • Erstellung eines neuen Ordners
  • weniger häufig; Datei- oder Ordnerkopien

Heutzutage gibt es dazu 3 verschiedene Lösungsansätze, um das Problem zu umgehen:

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Windows 95/98 Registry bereinigen (damals wie heute)

Unter Windows 95/98 war es in den 1990er Jahren sehr "en vogue", die Windows Registry zu entrümpeln, da man mit den damaligen PC-Systemen um jedes Kilobyte kämpfte, so viele Systemressourcen wie möglich frei zu machen.

Im Folgenden eine kleine Auswahl von 3 Freeware Programmen, die das Bearbeiten der Registry damals wie heute einfacher und transparenter machen:

  • Registry Cleaner 4.3 (Jouni Vuorio)
  • RegClean (Microsoft)
  • Registry Optimizer (Matthias Deege)
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Komplette Liste aller Hotfixes, Updates und Addons für Windows 98 Second Edition

Für Windows 98 SE wurden über die Jahre von 1999 bis 2008 viele Updates, Hotfixes und Erweiterungen veröffentlicht.

Diese Updates lassen sich kategorisieren in:

  • offizielle Updates (direkt von Microsoft)
  • inoffizielle Updates (von Windows 98 Enthusiasten)

In dieser Aufstellung werden keine Update-Zusammenstellungen, wie das "inoffizielle Windows 98 SE Service Pack" berücksichtigt.

Da die Knowledge Base und Supportseiten für Windows 98 (support.microsoft.com) mittlerweile alle offline sind, werden die meisten Links dazu nur noch über https://web.archive.org erreichbar sein.

Hier nun eine Aufstellung aller Updates für Windows 98 SE:

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Windows 98 SE erfolgreich mit AMD Ryzen 1600 CPU in VMware 12.x installieren

Alte Betriebssysteme in einer virtuellen Maschine auf aktuellen Systemen zu installieren, gestaltet sich immer schwieriger.
Nach Erscheinen der neuen Ryzen CPUs von AMD wurde bekannt, dass diese einen VME-Bug aufweisen, der verhindert, dass z.B. Betriebssysteme wie Windows 9.x sich in einer virtuellen Maschine (VM) wie VMware Player, VMware Workstation Pro oder VirtualBox nicht mehr fehlerfrei betreiben lassen, siehe hierzu "VME Broken on AMD Ryzen".

Zwar soll dieser Bug über das AGESA Firmware/Bios Update behoben worden sein, allerdings gilt das wohl erst aber der Ryzen 3000er Serie und auch nur für Betriebssysteme in virtuellen Maschinen ab Windows XP.

Windows 9.x in einer VM und Ryzen CPUs der 1000er Serie kommen nicht in den Genuss der Fehlerbehebung.

Anbei eine Anleitung, wie es dennoch funktioniert und Windows 98 SE erfolgreich in VMware betrieben werden kann.

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Real Mode MS-DOS Emulation unter Windows 95 & 98

In den 1990er Jahren gab es bestimmte MS-DOS Techniken (Stichwort: CONFIG.SYS & AUTOEXEC.BAT), um den bootenden PC auf verschiedene Systemkonfigurationen vorzubereiten. Das war vor allem für ältere DOS Spiele wichtig, die z.B. auf viel konventionellen Speicher (weiterführender Blogeintrag) angewiesen sind.

Wer heutzutage noch alte PC-Systeme aufsetzt, wird sich damit auseinandersetzen müssen, wenn der ein oder andere Spieletitel nicht starten will oder kein Sound aus den Lautsprechern tönt.

Es gibt nun verschiedene Wege, wie man MS-DOS unter Windows 95 bzw. Windows 98 nutzen kann.
Diese Übersicht soll alle Möglichkeiten erläutern und zeigt auch den Aufbau eines einfachen Boot-Menüs mit dem MS-DOS und Windows 9x parallel mit unterschiedlichen Konfigurationen betrieben werden kann.

Somit ist es ein Leichtes, seinen PC mit oder ohne Windows Umgebung zu booten oder für einige Spiele EMS-Speicher zur Verfügung zu stellen, wohingegen andere Spiele wiederum XMS-Speicher erwarten.

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Eigenen DNS-Server bei Verbindung über FritzBox VPN (Shrewsoft-Client) unter Windows 10 einstellen

Die Einrichtung eines VPN-Clients, z.B. "Shrewsoft" mit der Fitzbox wird bei AVM ja ausgiebig beschrieben. Somit gelangt man auch z.B. über öffentliche WLAN Hotspots sicher ins Internet, ohne dass der Hotspotbereiber den Traffic mitlesen kann.

Diese Lösung kann unter Windows nur eine kleine "Schwachstelle" haben, die an der Art und Weise liegt, wie Windows die einzenen Netzwerkadapter verwaltet: Die DNS-Auflösung geschieht im ungünstigsten Fall mit dem zugewiesenen DNS-Server des Hotspotbetreibers.
Somit kann dieser zumindest alle aufberufenen Domains auswerten, filtern oder zensieren.

Dieses Problem lässt sich wie folgt lösen:

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Retrozilla: "aktueller" Webbrowser für Windows 98

Möchte man unter Windows 98 mit dem Internet Explorer 6 "mal schnell" eine Datei/Treiber aus dem Internet herunterladen, scheitert das in der heutigen Zeit an den modernen Verschlüsselungen von HTTPS-Webseiten.

Somit bleibt einem oft nur der umständliche Weg über USB-Sticks, LAN oder extra gebrannte CDs.

Der findige Entwickler rn10950 hat einen Fork einer alten Version des Webbrowsers SeaMonkey 1.1.19 erstellt und ihn "Retrozilla" getauft.
Damit wurde eine Reihe von Protokollen im Webbrowser korrigiert, so dass jetzt Windows 9x-Benutzer nicht mehr wegen nicht unterstützter (Verschlüsselungs-)Protokolle von Websites blockiert werden.

Eigenschaften von RetroZilla 2.2:

  • Basierend auf SeaMonkey 1.1.19 (letzte Version mit Windows 9x Unterstützung)
  • TLS 1.2-Unterstützung eingeführt
  • HTML5-Unterstützung hinzugefügt
  • Sicherheitsverbesserungen

Anforderungen:
Windows 95 oder Windows NT 4.0 oder höher

Den Genuß von Youtube-Videos darf man jetzt nicht erwarten, aber immerhin sind jetzt z.B. die Downloads unter www.creopard.de direkt unter Windows 98 im Browser abrufbar.

Download direkt hier:

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Auf Windows 98 / FritzBox Netzwerkfreigaben (SMB) von Windows 10 aus zugreifen

Nach einem Upgrade(?) auf Windows 10 sind im heimischen Netzwerk plötzlich bisher funktionierende Netzwerkfreigeben / SMB-Shares auf Windows 98 oder der AVM FritzBox nicht mehr sichtbar und es kann auch nicht mehr darauf zugegriffen werden?

Das liegt daran, dass Windows 10 die Unterstützung für das alte SMB1 Protokoll für die Kommunikation im Netzwerk aus Sicherheitsgründen nicht mehr automatisch aktiviert ist.

Um die Unterstützung für SMB1 wieder zu aktivieren, muss es nur nachinstalliert werden.

Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • über einen Befehl in der Powershell (als Administrator)
  • den Weg über die Systemeinstellungen

In beiden Fällen wird damit das SMB1 Protokoll nachinstalliert.

Achtung: Man sollte sich allerdings bewußt sein, dass das SMB1 Protokoll absichtlich in Windows 10 deaktivert wurde, da man sich damit ggf. wieder ein Einfallstor für diverse Erpressungstrojaner ins Haus holt.

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Anleitung zur Verringerung von Sicherheitsbedrohungen unter Windows 98

Auch wenn Windows 98 längst nicht mehr von Microsoft unterstützt wird, hat es doch vor allem in der Retro-Szene noch eine sehr große Anhängerschaft. Früher galt es als eine Art "Beeinträchtigung", dass Windows 98 noch einen MS-DOS Unterbau erforderte - heute ist es seine große Stärke.

Der folgende Artikel soll eine Übersicht geben, wie ein Windows 98 im eigenen Netzwerk eingerichtet und abgesichert ("Hardening") werden kann.

In diesem Kapitel wird die Durchführung der folgenden Aufgaben erläutert:

  • Installieren von Windows 98 und einer Patchbasis
  • Installieren einer Internetfirewall
  • Absichern der Startsequenz
  • Bereitstellen von Basiskonfigurationen für Microsoft Internet Explorer
  • Installieren der Microsoft Active Directory Client Extensions für Verzeichnisdienste
  • Auswählen der Windows NT LAN Manager- (NTLM-)Authentifizierungsebene
  • Definieren geeigneter Systemrichtlinien
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Das Windows 98 SE Service Pack wurde mit der neuen Version 3.1 aus der jahrelangen Versenkung zurückgeholt.
Die neue Version ist mit 40 MB doppelt so groß wie noch Version 3.0 RC1 und hat viele neue Features und Verbesserungen erfahren.

Die Hauptverbesserungen dabei liegen auf:

- Updates windowsspezifischer Dateien auf die jeweils neueste Version.
- Unterstützung von Festplatten > 137 GB
- Stabilem Betrieb von Windows 98 mit mehr als 512 MB RAM
- Neuem Scandisk, Defrag, Fdisk und Format
- Betrieb im Netzwerk zusammen mit z.B. Windows 7 (DSClient.exe)
- Spiele wie "Spider Solitär" und "Pinball: Space Cadet"
- Netzwerk-Aktivitätsmonitor im Systray
- Übernahme einiger Verbesserungen von Windows ME (z.B Defrag, Regedit, SYSDM.CPL)
- uvm.

Derzeit läuft die Entwicklung noch als Betatest, aber soweit treten keine Installationsfehler mehr auf und die häufigsten Hürden bei der Installation wurden behoben.

Feedback und auch Änderungswünsche sind gerne willkommen!

Download wie immer hier und auch das Changelog kann sich sehen lassen...

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Schicker Netzwerk-Aktivitätsindikator für Windows 98 (ähnlich wie bei Windows XP/7)

Wenn man unter Windows 98 eine Verbindung zu einem Netzwerk hat, gibt es leider keine schöne Anzeigemöglichkeit, ob gerade Daten übertragen werden oder überhaupt eine Verbindung besteht.

Für IP-Adressen, MAC-Adressen, DNS-Server und aktuelle Verbindungseinstellungen musste man bisweilen einen Befehl in der Kommandozeile bemühen.

Im MSFN-Forum gibt es ein kleines unscheinbares, aber extrem hilfreiches Tool, die Netzwerkverbindungsdetails ähnlich wie bei Windows XP/7 im Infobereich neben der Uhr darzustellen.

Die Version des Tools wurde eingedeutscht und in einen handlichen Installer gepackt.

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Windows 98 (SE) ist ja dafür bekannt, dass es bei mehr als 1 GB RAM zu seltsamen Problemen kommen kann, wie z.B. der Fehlermeldung, es wäre nicht genügend RAM verfügbar.

Gerade in Dual-Boot Konfigurationen, also z.B: Windows 98 und Windows XP ist das relativ unpraktisch. Man will hier ja nicht jedes Mal die RAM-Riegel tauschen, nur weil Windows 98 nicht mit dem maximal verbauten Speicher zurecht kommt.

Im Internet liest man nun oft fälschlicherweise davon, dass man in der "System.ini" z.B. folgende Einträge hinterlegen soll:

[386Enh]
MaxPhysPage=20000

[vcache]
MaxFileCache=524288

Das behebt allerdings nicht das Problem des zuviel physisch vorhandenen Speichers, sondern begrenzt nur das Caching dafür.

Die eigentliche Lösung besteht in der Verwendung des "DOS XMS Memory Managers" bzw. mit dem Befehl "HIMEMX.EXE /MAX"
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Deutsches Windows 98 SE wurde 20 Jahre alt (RTM: 10. Juni 1999)

Am 10. Juni 1999 erblickte die deutsche Version von Windows 98 SE das Licht der Welt.
(Die englische Version von Windows 98 SE wurde bereits am 05. Mai 1999 der veröffentlicht.)

Das originale Windows 98 (ohne SE) wurde in Deutschland bereits am 18.03.1999 veröffentlicht.

Originale Presseveröffentlichung (englisch): https://news.microsoft.com/1999/05/05/microsoft-windows-98-second-edition-released-to-manufacturing/

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Videos abspielen mit Zoom Player 14.x unter Windows 98 SE

Welchen Sinn es haben kann, unter Windows 98 noch Videos zu betrachten, sei mal dahingestellt.
Nostalgie..., Retro..., David Hasselhoff..., weil es geht...,

Aber welchen halbwegs aktuellen Media Player könnte man heutzutage noch unter Windows 98 benutzen?
Ein einfacher Test bestätigt, dass Zoom Player 14.x noch unter Windows 98 SE funktioniert. 

Es sind nur einige einfache Schritte zur erfolgreichen Installation notwendig:

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Mit VOIP/SIP und FritzBox vom Festnetz wirklich günstiger aufs Handy telefonieren [freevoipdeal.com]

Viele (V)DSL-Anbieter bieten zwar kostenlose Gespräche ins deutsche Festnetz an, verlangen dann aber bei ihren IP-Tarifen teils horrende Kosten für einen Anruf ins deutsche Mobilfunknetz, z.B. (Stand 03/2019):

Provider Preis
Deutsche Telekom "MagentaZuHause" 19,0 ct/min
1&1 "DSL 50" 19,9 ct/min
Congstar "congstar komplett" 22,0 ct/min
Vodafone "Red Internet" 19,9 ct/min
freevoipdeal.com "Germany (Mobile)" 2 ct/min (!)

Besitzer einer Fritzbox können hier im Monat einige EURO sparen, wenn man die Fritzbox für günstigere Gespräche im Mobilfunknetz konfiguriert.

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Windows 98 in einer virtuellen Maschine (VM) wie VMware oder VirtualBox installieren. Bei AMD CPU besser mit "VBoxManage modifyvm"!

--> Für Ryzen-CPUs gibt es hier eine aktualisierte Version des Blog-Artikels! <--

Es gibt im Netz unzählige mehr oder weniger vollständige Anleitungen, wie man Windows 98 in einer virtuellen Maschine (VM), z.B. VMware Player, VMware Workstation Pro oder VirtualBox installieren kann.

Nutzt man allerdings unter VirtualBox ein (älteres) Hostsystem mit AMD Phenom II CPU (also keine INTEL-CPU), kann es allerdings zu unliebsamen Überraschungen kommen!

Der Vollständigkeit halber werden hier die gängisten VM-Lösungen "VWware" und "VirtualBox" vorgestellt.

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Typischer Anwendungsfall:
Man hat einen Retro-PC mit Windows 98 SE am laufen und möchte gerne die CD-Images, die im Netzwerk auf dem NAS liegen direkt einbinden oder vom NAS kopieren.

Standardmäßig ist es leider nicht so ohne weiteres möglich, von Windows 98 auf ein Synology NAS zuzugreifen. Es müssen einige Voraussetzungen geschaffen werden, um auf das NAS im Netzwerk zu erreichen, ansonsten sieht man nur (\\FREIGABE\IPC$):

windows_98_standardfreigabekeen4

  1. Einrichten der identlischen Benutzernamen + Passwort auf dem NAS und dem Windows 98 Client
  2. Synology NAS Freigaben mit "SMB1" erlauben
  3. Installation von Microsofts "DSClient.exe" (Active Directory Client) unter WIndows 98
  4. Setzen des Registry Schlüssels "LMCompatibility"

Nachfolgend eine Anleitung, wie diese Schritte im Detail einzurichten sind:

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Aktuellere Hardware unter Windows 95/98 SE nutzen - was wird unterstützt?

Die folgende unvollständige Liste von noch kompatibler Hardware, die auf Windows 9x-Systemen funktioniert und für die es auch geeignete Treiber gibt, kann bei der Hardwareauswahl unterstützen.
Besonders interessant ist neuere Hardware (Prozessoren, Festplatten, Mainboards, Grafikkarten, Soundkarten, etc.), die Windows 9x unterstützt oder noch unterstützt

Diese Liste beruht unter anderem auf Tests und Erfahrungsberichten vieler Anwender aus dem MSFN-Forum.

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Angepasste Config.sys und Autoexec.bat für viel freies konventionelles RAM

Viele alte Spiele unter MS-DOS benötigen oft freien konventionellen Speicher (RAM) in den unteren 640 Kb, selbst, wenn das System über mehrere MB im sogenannten oberen Speicherbereich verfügt.

Beispiel:
"Dune II - Battle for Arrakis" benötigt laut Handbuch folgende Systemanforderung:

  • MS-DOS 5.0 oder höher
  • 564 Kb RAM konventionellen Speicher (555 KB RAM ohne Sound)
  • bis zu 2 MB EMS Speicher im oberen Speicherbereich (für digitale Soundeffekte)

Daher werden die unter MS-DOS (auch in Verbindung mit Windows 9x) gebräuchlichen Config.sys und Autoexec.bat Dateien oft angepasst, da durch zu viele Treiber der konventionelle Speicher schnell zu knapp wurde, um noch ausreichend RAM für die eigentlichen Spiele zu bieten.

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AMD K6 III+Retro-Gaming ist in aller Munde, aber warum?
Neue PC-Systeme mit 64bit-Architekturen und mehreren Ghz Prozessorpower tun sich erstaunlich schwer, alte DOS-Spieletitel nativ auszuführen. Will man das echte "Look'n'Feel" vergangener Tage, hat es sich etabliert, einen eigenen Retro-PC dafür abzustellen - nur wie und was?
Der AMD K6-III+ Prozessor ist wohl die beste Alternative für einen Retro-PC, auf dem auch ältere DOS-Spiele problemlos spielbar sind:

  • Stromsparend (da der AMD K6-III+ eigentlich eine "mobile CPU" ist)
  • CPU-Multiplikator on-the-Fly einstellbar (auch unter DOS!)
  • L1 Cache on-the-Fly deaktivierbar (auch unter DOS!)
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Die Nvidia Forceware Treiber lassen sich unter Windows 9x/XP mit einem sogenannten "Coolbits" Registryeintrag erweitern.

Diese Einträge in die Windows Registry schalten versteckte Treiber-Optionen frei (z.B. V-Sync Einstellungen, Direct3D und auch Graphikkarten Overclocking!).

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