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In eigener Sache: Mastodon als Kommentarsystem für das eigene Blog

Update: 09.03.2026 | Erstellt: 13.02.2026 von creopard

In eigener Sache: Mastodon als Kommentarsystem für das eigene Blog
Tierisch schönes Paar, nicht?

Etwas Wunderbares ist passiert!

Ich wollte schon immer eine Kommentarfunktion für die Blogbeiträge haben, da Feedback immer gerne willkommen ist. Mit etwas Javascript ist es mittlerweile problemlos möglich, jede Webseite und jedes Blog mit Kommentaren auszustatten, die direkt über Mastodon geteilt wurden.

Ab sofort gibt es also für alle Blogbeiträge, die auf creopard.de erschienen sind, die Möglichkeit direkt über Mastodon zu kommentieren.

Mastodon - Bahn frei für das Fediverse!

Wenn man Glück hat, beinhaltet das eigene Blog-CMS bereits eine Kommentarfunktion. Allerdings will man keinem Besucher zumuten, dass er sich extra hier erst registrieren und ein Captcha lösen muss, um einen Kommentar abzugeben - das wäre viel zu umständlich! Außerdem gibt es oft keine Kommentarfunktionen für Blogs, die auf Static-Website-Generatoren wie "Hugo" oder "Jekyll" aufbauen.

Ich war auch nie ein großer Fan von "Twitter" und seit der Umbenennung in "X" ist es nicht mal mehr möglich gewisse Posts zu lesen, es sei denn man loggt sich dafür extra ein. Twitter/X ist eine zentralisierte Social-Media-Plattform, die einem privaten Unternehmen gehört und auf deren Servern sämtliche Nutzerdaten gespeichert werden. Im Gegensatz dazu ist Mastodon eine dezentrale Plattform innerhalb des Fediverse, die es ermöglicht, Nutzerdaten auf verteilte Server zu speichern, was die Privatsphäre verbessert und vielfältige Communities fördert.

Mastodon steht dabei Twitter im Teilen von Texten, Bildern und anderen Medien in nichts nach.


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Warum keine kommerziellen Lösungen?

Es gibt auch massenhaft Anbieter von Drittlösungen, wie z.B. den Platzhirsch "Disqus".
Die Verwendung eines solchen Kommentarsystems ist allerdings mit wesentlichen Abstichen verbunden. Unter anderem werden die eigenen Blogbesucher durch ein Drittanbieter direkt getrackt, das nachzuladende Javascript mit knapp 100 kB ist viel zu wuchtig und die eigene Webseite wird mit großflächiger Disqus-eigener Werbung verschandelt. Wenn man so ein System verwendet, werden die Benutzerdaten (wie Kommentare, E-Mail-Adressen und alle von Benutzern angegebenen persönlichen Informationen) auf Servern gespeichert, die dem Anbieter gehören. Das bedeutet, dass man keine direkte Kontrolle über diese Daten hat und sich darauf verlassen muss, dass der Drittanbieter ordnungsgemäß damit umgeht.
Es gab in der Vergangenheit auch Anbieter, die mittlerweile offline/pleite sind und damit alle auf ihrer Plattform abgegeben Kommentare natürlich "mit in den Abgrund gerissen" haben.

Warum keine selbst gehosteten Lösungen?

Auf der anderen Seite gibt es auch viele Open Source Lösungen, die man auf dem eigenen Webspace betreiben könnte. Diese scheitern aber oft schon an der technischen Machbarkeit, wenn serverseitig kein "Node.js", kein "Go" und kein "Docker" zur Verfügung steht. Für eine wahrscheinlich überschaubare Anzahl Kommentaren viel zu aufwändig.

Lösung: Mastodon Toots als Kommentare in einem Blog

Deswegen habe ich hier die Einbindung von Mastodon-Kommentaren in Erwägung gezogen, auch bekannt als „Toots“.

Wer das auch so machen möchte, empfehle ich an der Stelle https://github.com/dpecos/mastodon-comments 

Die Integration eines Blogbeitrags in das Fediverse, insbesondere in Mastodon, bietet auch mehrere potenzielle Vorteile:

  • größere Sichtbarkeit der eigenen Inhalte: Durch die große und aktive Nutzerbasis von Mastodon können die eigenen Beiträge einem neuen Publikum zugänglich gemacht werden.
  • kontrollierter Umgang mit Benutzerdaten: Wie bereits erläutert, verfolgt Mastodon einen dezentralen Ansatz, so dass jeder Nutzer im Fediverse Herr seiner eigenen Daten ist.
  • verbesserte Privatsphäre: Durch die Integration mit Mastodon kann man seinen Lesern ein datenschutzgerechtes und sicheres Kommentarsystem bieten, da die Inhalte nicht auf creopard.de gespeichert werden. Jeder Nutzer von Mastodon kann selbst über seine Inhalte entscheiden, diese ändern oder wieder löschen ohne sich erst hier in irgendeiner Form erst registrieren zu müssen (wie bei CMS-integrierten Kommentarsystemen).
  • anwenderfreundlicher: Mastodon ermöglicht es seinen Nutzern, die Inhalte einfach weiterzuleiten und mit ihnen zu interagieren, da sie Toots direkt mit ihren Followern teilen können. Das kann wieder neues Publikum auf die eigenen Blogbeiträge lenken.
  • stärkeres Gemeinschaftsgefühl: Mastodon ist dafür bekannt, starke und unabhängige Communities zu fördern. Durch die Integration eines Blogs in die Plattform kann man potenziell eine engagierte Community rund um die eigenen Inhalte schaffen.

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