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Retro Computing & Gaming mit Windows 95 + 98 und MS-DOS

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Retro Gaming Tipps & Tricks
Retro Gaming: Tipps & Tricks zu MS-DOS und Windows 95 & 98
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inoffizielles Windows 95 OSR2 Service Pack
Nur hier: Windows 95 OSR2 inoffizielles deutsches Service Pack
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inoffizielles Windows 98 SE Service Pack
Nur hier: Windows 98 SE inoffizielles deutsches Service Pack v2.x & v3.x





Man kennt das - der 486er PC steht in der Ecke und wartet auf seinen Einsatz.

Diesmal mit "Wing Commander: Privateer", ein Ableger aus dem Wing Commander Universum, bei dem man als freischaffender Söldner, Händler oder Pirat ganz im Stil von "Elite" durch die Galaxie zieht, um Quests der Storyline oder zufallsbasierte Aufträge zu erfüllen.

Im Gegensatz zu der GOG-Version oder der reinen Simulation in der DOSBox unterscheidet sich die Konfiguration in einem echten MS-DOS Umfeld doch etwas. Im Internet kursieren auch diverse Patches (z.B. für MIDI-Slowdowns bei einem nicht angesteckten Joystick), sowie Fehlinformationen (z.B. das nicht vorhandene 16 MB RAM Limit).

Falls die sechs alten 3,5'' Disketten noch lesbar sind oder man die CD-ROM Version besitzt, lässt sich das Spiel eigentlich schnell installieren. Aber zum Spielen muss man noch einige Dinge beachten: ...

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Ab und an packt einen wieder die Lust,...

... alte DOS Spiele aus den 1990er Jahren im Multiplayermodus zu spielen.

Auf heutigen modernen Betriebssystemen ist das kaum mehr möglich, da die damals verwendeten Kommunikationsprotokolle lange nicht mehr unterstützt werden. Das Problem bei vielen alten (MS-DOS) multiplayerfähigen Spielen liegt darin, dass sie das TCP/IP-Protokoll nicht beherrschen und somit nicht direkt über ein LAN oder das Internet miteinandern kommunizieren können. Sie sind für Multiplayerpartien entweder auf das IPX-Protokoll angewiesen oder unterstützen nur serielle Modem- oder Nullmodem Verbindungen. Doch die aktuellen Versionen von DOSBox unterstützen auch diese alten Kommunikationsprotokolle und Verbindungsmöglichkeiten wie:

  1. Serielle- bzw. Nullmodemverbindung über virtuelle COM-Ports für bis zu 2 Spieler/PCs
    siehe auch https://www.dosbox.com/wiki/Configuration:SerialPort

  2. IPX-Netzwerk (Internetwork Packet Exchange) für mehr(!) als 2 Spieler/PCs
    siehe auch https://www.dosbox.com/wiki/Networking_using_DOSBox_IPX

  3. Verbindungen über ein virtuelles Modem für bis zu 2 Spieler/PCs
    siehe auch https://www.dosbox.com/wiki/Connectivity#Modem_emulation

In Verbindung mit "Tunneling" ist es einfach, somit ein kleines Netzwerk für alte Spieletitel aufzusetzen, um im Multiplayer Modus z.B. wieder "DOOM" oder "Command & Conquer" zu spielen...

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Wie die erste Liebe oder das erste Auto kann auch der erste Computer einen besonderen Platz im Herzen eines jungen Menschen einnehmen. Für Millionen von Kindern, die in den 1980er Jahren aufwuchsen, war wie auch in meinem Fall dieser erste Computer der Commodore 64.
Vierzig Jahre später ist die Begeisterung für den ersten richtigen Homecomputer nach wie vor ungebrochen.

Die ersten zaghaften Berührungspunkte mit einem C64 hatte ich, als mein Vater eben jenen zusammen mit einem Diskettenlaufwerk ("Commodore 1541 Floppy"), einem  Grünmonitor von "Zenith-Data-Systems" ("ZVM-123"), einem Joystick und ein paar 5,25'' Disketten mit nach Hause brachte, um damit zu arbeiten.

beach-head-flak
Bild: Beach Head (C64)

Glücklicherweise waren neben "ernster Anwendungssoftware" auch ein paar Disketten mit Spielen dabei.

Trivia: Oben im Foto von 1985 ist auf dem Monitor das Spiel "Beach Head" (Longplay auf Youtube) zu sehen, welches übrigens noch im August des gleichen Jahres indiziert wurde und bis 2010 auf dem Index stand, da ihm "aggressionssteigernde Eigenschaften" attestiert wurden. Es gilt damit als eines der ersten indizierten Computerspiele in Deutschland überhaupt.
Auf der Zeichnung im Hintergrund ist übrigens "Garwor" aus "Wizard of Wor" zu sehen. Man kann also sagen, dass der Autor dieser Zeilen damals nachhaltig beeindruckt vom Spielgeschehen war...

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Eine Auflistung aller verwendbaren Setup-Schalter für Windows 95, Windows 98 und Windows Me, die bei der Installation von Windows 9x verwendet werden können.

Dazu darf das Setup am Beispiel von Windows 98 allerdings nicht direkt von der CD mit der Option "Windows 98 Setup von CD-ROM starten" gestartet werden. Man muss zunächst mit der Option "Computer mit CD-ROM-Unterstützung starten" in die MS-DOS Kommandozeile booten und dort dann z.B. "D:\setup.exe /parameter" ausführen.

Leider ist die Microsoft Knowledgebase für Windows 9x Systeme schon lange offline und man findet die entsprechenden Informationen nur noch, wenn man einen direkten Link hat und unter web.archive.org die Seite archiviert wurde.

Damit man nicht lange suchen muss, hier nun ebenfalls eine eingedeutschte Version von KB186111.

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Heute aus dem Bereich: noch nicht ganz verlorengegangenes Wissen!

Als Windows XP bzw. Windows 2000 noch aktuell waren, hat sich jeder sicher schon geärgert, dass beim Installieren von Windows 2000 oder XP der Festplatten Controller nicht direkt vom Betriebssystem erkannt wurde und man den Umweg über das Drücken der F6 Taste wählen musste. Darüber hinaus musste man anschließend alle Updates und Treiber einspielen, um wieder auf einem aktuellen Stand zu sein.

Dank des Features der "unbeaufschtigten Installation" (bzw. "unattended installation"), welches ab Windows 2000 und XP zur Verfügung steht, kann man den Ablauf der Installation auch komplett automatisieren und nach Installationsabschluß auch noch weitere Software installieren lassen.

Die „unbeaufsichtigte Windows XP Installationsroutine“ wird aus einer herkömmlichen Windows XP Professional CD-ROM erstellt. Der gesamte Inhalt der Windows XP CD-ROM wird dabei auf die Festplatte kopiert und von dort aus weiterbearbeitet. Da der Speicherplatz auf einem CD/DVD-Rohling beschränkt ist, werden unbenötigte Dateien und Verzeichnisse entfernt, um zusätzlichen Speicherplatz für weitere Anwendungssoftware zu schaffen. Die benötigten Updates, Treiber und Programme werden integriert und Windows XP mittels einer Antwortdatei "winnt.sif" angewiesen, eine unbeaufsichtigte Installation durchzuführen. Das fertige Ergebnis wird dann zu einer bootfähigen CD/DVD gebrannt, getestet und nach Abschluss der Projektarbeit produktiv eingesetzt.

Diese Anleitung geht noch einen Schritt weiter und bindet alle Treiber ein, die benötigt werden und in der normalen Windowsinstallation nicht vorhanden sind. Ansonsten müssten diese nach der Installation von Windows alle per Hand eingebunden werden. Dazu gehören die Chipsatztreiber, die Treiber für Soundkarte, Netzwerkkarte, HDD-Controllertreiber, USB 2.0 Controllertreiber, uvm...

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Windows 98 SE erfolgreich mit AMD Ryzen 5 1600 / 3600 CPU in VMware 12.x oder 16.x installieren

Update 07/2022: Es gibt jetzt ein Patch-Programm für "VMM.VXD".

Alte Betriebssysteme in einer virtuellen Maschine auf aktuellen Systemen zu installieren, gestaltet sich immer schwieriger.
Nach Erscheinen der neuen Ryzen CPUs von AMD wurde bekannt, dass diese einen VME-Bug aufweisen, der verhindert, dass z.B. Betriebssysteme wie Windows 9x sich in einer virtuellen Maschine (VM) wie VMware Player, VMware Workstation Pro oder VirtualBox nicht mehr fehlerfrei betreiben lassen, siehe hierzu auch "VME Broken on AMD Ryzen".

Zwar soll dieser Bug über das AGESA Firmware/Bios Update behoben worden sein, allerdings gilt das wohl erst aber der Ryzen 3000er Serie und auch nur für Betriebssysteme in virtuellen Maschinen ab Windows XP.

Windows 9x Systeme, die in einer VM mit Ryzen CPUs der 1000 / 2000 / 3000 Generation betrieben werden, bekommen leider eine Fehlerbehebung während der Installation. Folgender Beitrag stellt die aktuellen Lösungsmöglichkeiten vor, wie es mit Ryzen Prozessoren dennoch funktioniert und Windows 98 SE erfolgreich in VMware betrieben werden kann.

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creopardCreopard - alte Systeme, neue Lösungen

In diesem kleinen Blog geht es sowohl um alte Hard- und Software als auch um Retro-Themen aus der MS-DOS und Windows 95 & 98 Ära, die mit neueren Technologien verknüpft und wieder lauffähig gemacht werden.
Darüber hinaus betreuen wir die inoffiziellen Windows 95 und Windows 98 SE Servicepacks, die universellen USB-Treiber (NUSB), sowie verschiedene Tools und Treiber für MS-DOS, Windows 95 & Windows 98 und die deutsche Übersetzung des Zoom Players.

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immer noch windows 98Inoffizielles Windows 98 SE Service Pack

Da Microsoft für Windows 98 SE (Zweite Ausgabe) nie ein Servicepack veröffentlicht hat, haben wir ein deutsches Servicepack für Windows 98 SE Anwender erstellt. Es beinhaltet alle Windows 98 SE Updates von der damaligen Windows Update-Seite, sowie weitere Aktualisierungen und Hotfixes.
Das Updatepaket bietet einen graphischen Installer und installiert nur gewünschte Bugfixes und Verbesserungen für das Windows 98 SE System (kostenlos).

zum Windows 98 SE SP

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deutsche Übersetzung

Der Videoplayer "Zoom Player" ist ein Windows Media Player (WMP) Ersatz für Audio- und Videodateien aller Art, der im Vergleich anderen Playern weniger Ressourcen beansprucht und viele weitere nützliche Funktionen bietet.
Wir haben für alle bisherigen Zoom Player Versionen (seit v4.51 - v17.x) die deutsche Übersetzung erstellt. Diese deutschen Sprachdateien gibt es sowohl auf der Homepage des Herstellers "Inmatrix", als auch hier zum kostenlosen Download.

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