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Tipps & Tricks


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Alte Betriebssysteme in einer virtuellen Maschine auf aktuellen Systemen zu installieren, gestaltet sich immer schwieriger.
Nach Erscheinen der neuen Ryzen CPUs von AMD wurde bekannt, dass diese einen VME-Bug aufweisen, der verhindert, dass z.B. Betriebssysteme wie Windows 9.x sich in einer virtuellen Maschine (VM) wie VMware Player, VMware Workstation Pro oder VirtualBox nicht mehr fehlerfrei betreiben lassen, siehe hierzu "VME Broken on AMD Ryzen".

Zwar soll dieser Bug über das AGESA Firmware/Bios Update behoben worden sein, allerdings gilt das wohl erst aber der Ryzen 3000er Serie und auch nur für Betriebssysteme in virtuellen Maschinen ab Windows XP.

Windows 9.x in einer VM und Ryzen CPUs der 1000er Serie kommen nicht in den Genuss der Fehlerbehebung.

Anbei eine Anleitung, wie es dennoch funktioniert und Windows 98 SE erfolgreich in VMware betrieben werden kann.

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In den 1990er Jahren gab es bestimmte MS-DOS Techniken (Stichwort: CONFIG.SYS & AUTOEXEC.BAT), um den bootenden PC auf verschiedene Systemkonfigurationen vorzubereiten. Das war vor allem für ältere DOS Spiele wichtig, die z.B. auf viel konventionellen Speicher (weiterführender Blogeintrag) angewiesen sind.

Wer heutzutage noch alte PC-Systeme aufsetzt, wird sich damit auseinandersetzen müssen, wenn der ein oder andere Spieletitel nicht starten will oder kein Sound aus den Lautsprechern tönt.

Es gibt nun verschiedene Wege, wie man MS-DOS unter Windows 95 bzw. Windows 98 nutzen kann.
Diese Übersicht soll alle Möglichkeiten erläutern und zeigt auch den Aufbau eines einfachen Boot-Menüs mit dem MS-DOS und Windows 9x parallel mit unterschiedlichen Konfigurationen betrieben werden kann.

Somit ist es ein Leichtes, seinen PC mit oder ohne Windows Umgebung zu booten oder für einige Spiele EMS-Speicher zur Verfügung zu stellen, wohingegen andere Spiele wiederum XMS-Speicher erwarten.

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Die Einrichtung eines VPN-Clients, z.B. "Shrewsoft" mit der Fitzbox wird bei AVM ja ausgiebig beschrieben. Somit gelangt man auch z.B. über öffentliche WLAN Hotspots sicher ins Internet, ohne dass der Hotspotbereiber den Traffic mitlesen kann.

Diese Lösung kann unter Windows nur eine kleine "Schwachstelle" haben, die an der Art und Weise liegt, wie Windows die einzenen Netzwerkadapter verwaltet: Die DNS-Auflösung geschieht im ungünstigsten Fall mit dem zugewiesenen DNS-Server des Hotspotbetreibers.
Somit kann dieser zumindest alle aufberufenen Domains auswerten, filtern oder zensieren.

Dieses Problem lässt sich wie folgt lösen:

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Möchte man unter Windows 98 mit dem Internet Explorer 6 "mal schnell" eine Datei/Treiber aus dem Internet herunterladen, scheitert das in der heutigen Zeit an den modernen Verschlüsselungen von HTTPS-Webseiten.

Somit bleibt einem oft nur der umständliche Weg über USB-Sticks, LAN oder extra gebrannte CDs.

Der findige Entwickler rn10950 hat einen Fork einer alten Version des Webbrowsers SeaMonkey 1.1.19 erstellt und ihn "Retrozilla" getauft.
Damit wurde eine Reihe von Protokollen im Webbrowser korrigiert, so dass jetzt Windows 9x-Benutzer nicht mehr wegen nicht unterstützter (Verschlüsselungs-)Protokolle von Websites blockiert werden.

Eigenschaften von RetroZilla 2.2:

  • Basierend auf SeaMonkey 1.1.19 (letzte Version mit Windows 9x Unterstützung)
  • TLS 1.2-Unterstützung eingeführt
  • HTML5-Unterstützung hinzugefügt
  • Sicherheitsverbesserungen

Anforderungen:
Windows 95 oder Windows NT 4.0 oder höher

Den Genuß von Youtube-Videos darf man jetzt nicht erwarten, aber immerhin sind jetzt z.B. die Downloads unter www.creopard.de direkt unter Windows 98 im Browser abrufbar.

Download direkt hier:

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Nach einem Upgrade(?) auf Windows 10 sind im heimischen Netzwerk plötzlich bisher funktionierende Netzwerkfreigeben / SMB-Shares auf Windows 98 oder der AVM FritzBox nicht mehr sichtbar und es kann auch nicht mehr darauf zugegriffen werden?

Das liegt daran, dass Windows 10 die Unterstützung für das alte SMB1 Protokoll für die Kommunikation im Netzwerk aus Sicherheitsgründen nicht mehr automatisch aktiviert ist.

Um die Unterstützung für SMB1 wieder zu aktivieren, muss es nur nachinstalliert werden.

Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • über einen Befehl in der Powershell (als Administrator)
  • den Weg über die Systemeinstellungen

In beiden Fällen wird damit das SMB1 Protokoll nachinstalliert.

Achtung: Man sollte sich allerdings bewußt sein, dass das SMB1 Protokoll absichtlich in Windows 10 deaktivert wurde, da man sich damit ggf. wieder ein Einfallstor für diverse Erpressungstrojaner ins Haus holt.

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Auch wenn Windows 98 längst nicht mehr von Microsoft unterstützt wird, hat es doch vor allem in der Retro-Szene noch eine sehr große Anhängerschaft. Früher galt es als eine Art "Beeinträchtigung", dass Windows 98 noch einen MS-DOS Unterbau erforderte - heute ist es seine große Stärke.

Der folgende Artikel soll eine Übersicht geben, wie ein Windows 98 im eigenen Netzwerk eingerichtet und abgesichert ("Hardening") werden kann.

In diesem Kapitel wird die Durchführung der folgenden Aufgaben erläutert:

  • Installieren von Windows 98 und einer Patchbasis
  • Installieren einer Internetfirewall
  • Absichern der Startsequenz
  • Bereitstellen von Basiskonfigurationen für Microsoft Internet Explorer
  • Installieren der Microsoft Active Directory Client Extensions für Verzeichnisdienste
  • Auswählen der Windows NT LAN Manager- (NTLM-)Authentifizierungsebene
  • Definieren geeigneter Systemrichtlinien
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